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„Patenschaftsmuseum Goldap in Ostpreußen“,

Adresse

Harsefelder Str. 44 a
21680 Stade
Telefon: 04141 7977537oder04142-3552
Website: http://www.gold..haftsmuseum.htm

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Öffnungszeiten

Öffnungszeiten: jeden Mittwoch von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Am 1. Weihnachtstag (25.12.2013) und dem Neujahrstag (01.01.2014) bleibt das Museum geschlossen.

Terminvereinbarungen außerhalb der Öffnungszeiten sind
bei rechtzeitiger Anmeldung jederzeit möglich


Sonderveranstaltungen werden rechtzeitig bekannt gegeben

Weitere Informationen

Das „Patenschaftsmuseum Goldap in Ostpreußen“ zeigt eine umfangreiche Sammlung zur Goldaper Regionalgeschichte, zum ostpreußischen Brauchtum und gesellschaftlichen und kulturellen Leben im Kreis Goldap bis 1944. Es soll gemäß des Patenschaftsauftrags das Wissen über und die Erinnerung an das bis 1945 deutsche Ostpreußen wachhalten. Gleichzeitig ist es Treff- und Anlaufpunkt für die vertriebenen, geflüchteten und ausgesiedelten Goldaper und ihre Nachkommen und Freunde.

Das Patenschaftsmuseum wurde im Sommer 1987 in der großen Schmiedestraße eröffnet. Im Oktober 2010 erfolgte nach 23 Jahren ein Umzug in die Harsefelder Straße 44a, wo das Museum im September 2011 neu eröffnet werden konnte.

Der neue Standort im Parterre des Gebäudes ist mit PKW und Bus gut zu erreichen und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Atheneum (Gymnasium). Bushaltestellen sowohl in Richtung aus sowie in die Stadt befinden sich in nächster Nähe, ein hauseigener Parkplatz ist vorhanden.

In größeren und besser geschnittenen Räumen können die angewachsenen Sammlungen besser präsentiert werden. Das Patenschaftsmuseum präsentiert sich heute in neu renovierten und museumsgerecht ausgestatteten Räumlichkeiten, Texte und Texttafeln sind nach neuesten Erkenntnissen überarbeitet.

Die Sammlung mit ihren Ausstellungen und der gut ausgestatteten Bibliothek, Schwerpunkt Ostpreußen und Familienforschung, hat sich zu einer Dokumentations- und Forschungsstätte sowohl für die ehemaligen Goldaper und ihre Nachkommen, als auch für die jetzt in Goldap lebende Bevölkerung entwickelt.

Die inzwischen ca. 2000 Ausstellungsstücke beziehen sich - mit wenigen Ausnahmen - auf das Gebiet des ehemaligen Landkreises Goldap und die Stadt Goldap in Ostpreußen. Es sind in der Hauptsache Dokumente, Fotos und Gegenstände des täglichen Bedarfs (z.B. auf bäuerlichen Hauswebstühlen handgewebte Haushaltswäsche in zum Teil sehr aufwendigen Mustern) und leider nur sehr vereinzelte Archivalien, die im Fluchtgepäck der Vertriebenen um 1944/45 nach Westdeutschland gelangten.

Seit 1990/91 wächst die Sammlung ständig, durch Leihgaben und Stiftungen von ehemaligen Goldapern, aber auch durch den Erhalt von Nachlässen, die zum Teil historisch wertvolle Exponate enthalten.

Ergänzt wird die Sammlung durch eine Freihandbücherei von ca. 1300 Bänden zum Thema Ostpreußen, Karten, eine Reihe von Tonbandaufnahmen (und Kassetten) in ostpreußischer Mundart und Videofilmaufnahmen von Reisen nach Goldap in den vergangenen 20 Jahren.

Die zurzeit drei Ausstellungsräume, eine großzügig eingerichtete Bibliothek und ein kleinerer Büro- und Archivraum befinden sich im Erdgeschoss eines Dienstgebäudes des Landkreises Stade. Zahlreiche Texttafeln, historische Karten, Fotografien, Gegenstände des täglichen Gebrauchs und Erläuterungen, verdeutlichen systematisch verschiedene Themen der Geschichte der ehemaligen Provinz Ostpreußen und des Kreises Goldap bis in die Jahre 1944/45. Eine Erweiterung der Ausstellung auf die Zeit nach 1945 und die politische Entwicklung bis in das Zeitalter der EU am Beispiel des Kreises Goldap in Ostpr. ist für 2012 geplant.

Besucher mit speziellen Fragen zum Landkreis Goldap können nach telefonischer Terminabsprache (auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten) Einblick in das Archivmaterial erhalten, z.B. in die umfangreiche Sammlung der Veröffentlichungen des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen.

Träger des Museums sind der Landkreis Stade und die Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V.

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